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Neue Interview-Serie: Erfolgreiche (Online) Marketer, Unternehmer und Persönlichkeiten – Start mit Alexander Boos

Ab heute starte ich eine Interview-Serie mit erfolgreichen (Online) Marketern, Unternehmern und Persönlichkeiten, von denen ich der überzeugt bin, dass Sie Ihnen Mehrwert, wertvolle Tipps und interessante Denkansätze liefern werden.

Wir starten mit Alexander Boos, einem Online Marketer den ich sehr schätze und der bewiesen hat, dass man mit gezielter Strategie sehr erfolgreich beim Geld verdienen im Internet sein kann.

Es ist gleichzeitig eines der längsten Interviews, also sollten Sie es wahrscheinlich in 2-3 Etappen lesen. Viel Spaß 😉

[hilight color=”FFFF00″]Allgemein:[/hilight]

Erzählen Sie einige Worte über sich und Ihre Karriere

Ursprünglich bin ich gelernter Fachinformatiker, komme also aus dem IT-Bereich. Schon während meiner Schulzeit zog es mich dann immer schon in Richtung der Wirtschaftsinformatik (Fachabitur etc.), welche eben die Komponenten Wirtschaft und Informatik vereint.

Obwohl ich dann später gezielt den Beruf des Fachinformatikers erlernte, fühlte ich mich trotzdem schon mehr zum Bereich Wirtschaft hingezogen und merkte, dass mich hier vor allem das Teilgebiet des Marketings an sich sehr viel mehr anzog.

Schon während meiner Ausbildung hatte ich immer wieder das Gefühl, dass die Arbeit der Marketing-Abteilung in dem Unternehmen in dem ich damals lernte aus meiner Sicht irgendwie viel interessanter zu sein schien.

Dennoch zog ich meine Ausbildung natürlich durch, bekam aber mehr und mehr das Gefühl, diesen Beruf später nicht unbedingt (lange) ausüben zu wollen. Ich muss dazu sagen, dass ich Fachinformatiker im Bereich der Anwendungsentwicklung lernte – und leider merkt man da oft erst zu spät, wie öde das sein kann, wenn man nicht mit Herzblut Programmierer ist bzw. werden will.

Jedenfalls fing ich dann mit der Zeit an, nach Alternativen zu suchen und zog mehr zufällig gezielt das Internet zu Rate. Ehrlich gesagt ging es mir eigentlich immer schon sehr gut, ich war prinzipiell mit meiner Arbeit zufrieden und verdiente auch nicht so schlecht während der Ausbildung.

Viele weitergebende Internetmarketer “brüsten” sich ja gerne damit, dass es Ihnen mehr oder weniger dreckig ging und sie im Internetmarketing dann die Erlösung fanden. Ich muss sagen, dieses Klischee kann ich nicht wirklich bestätigen – aber darauf kommt es auch gar nicht an, denn es macht einfach riesigen Spaß, egal wie und warum man sich dafür entschieden hat.

Sehr schnell traf ich im Netz auf viele dubiose Sachen und wurde dann in meiner Unerfahrenheit im Bereich Internetmarketing & Co auch Opfer eines typischen und klassischen Schneeballsystems, das mich in der Tat einiges an Geld kostete. Statt jetzt aber alles zu verdammen und aufzugeben, bewies ich Durchhaltevermögen und eignete mir – auch mithilfe einiger sehr guter Infoprodukte zum Thema – nach und nach eigenes Wissen, Know-How und Erfahrung durch kleinere Projekte außerhalb der Geld verdienen Branche an, die ich heute versuche weiterzugeben.

Der Übergang vom “Nebenerwerb” in die Vollzeit-Selbstständigkeit, die ich nun doch schon über 4 Jahre genießen kann, war eigentlich recht weich. Will damit sagen, dass es langsam aber stetig ineinander überging. Heute bin ich leidenschaftlicher Internetmarketer sowie Blogger, der u.a. eigene Infoprodukte entwickelt und vermarktet, aber auch als Texter diverse Beiträge, Infoprodukte und Artikel für ausgewählte Auftraggeber verfasst.

Wie sind Sie auf das Internetmarketing gekommen und die Idee eigene Videokurse zu produzieren?

Mein Werdegang zum Internetmarketing ergibt sich im Prinzip grob aus der vorangegangenen Antwort. Ich bin jetzt ein weitergebender Internetmarketer, der bis auf verschiedene Cross-Selling-Produkte eigentlich nur 2 größere Haupt-Produkte vermarktet.

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Die 10 goldenen Regeln für erfolgreiche Auftritte auf Facebook & Co.

Autos kauft man nicht bei Facebook, aber…

Gastartikel von Felix Holzapfel

„GM stellt mangels Erfolg Facebook-Werbung ein“, „Klickraten von 0,04% in sozialen Netzwerken“, „Bei Facebook ist man nicht zum Einkaufen“ titeln einschlägige Fachblätter voller Hähme. Werbung auf Facebook funktioniert nicht ist das Fazit. Doch das stimmt so nicht. Vielmehr gilt: klassische Werbung auf Facebook funktioniert nicht. Denn Werbung auf Facebook folgt eigenen Regeln, die man tunlichst beherzigen sollte. Welche das sind, erklärt dieser Artikel.

Solche Aussagen sind populistisch und wenig zutreffend. Genau so wie die Möglichkeiten der Werbung in sozialen Netzwerken zu Beginn des Facebook-Hypes überschätzt wurden, werden sie jetzt dekonstruiert. Felix Hoplzapfel, Experte für alternative Marketingstrategien und mehrfacher Buchautor meint dazu: „Marken und Konsum sind ein wesentlicher Bestandteil unserer Gesellschaft. Dementsprechend werden diese Themen auch auf Facebook & Co. thematisiert. Kein Wunder also, dass es unzählige Beispiele von Firmen gibt, die in diesem Umfeld durchaus erfolgreich sind. Ein Problem ist, dass viele Werbetreibende einfach noch nicht begriffen haben, dass Werbung und Anzeigen auf Facebook eben nicht aussehen dürfen, als seien sie dem Marketing oder der klassischen Unternehmenskommunikation entsprungen.“

Unternehmen müssen sich im Social Web von der klassischen Marketing-/ Werbedenke verabschieden. Alternative Marketingstrategien und um die Ecke denken sind gefragt. Das müssen dabei keineswegs ausgefallene Kampagnen sein, man muss das Rad auch nicht immer wieder neu erfinden. Marketingverantwortliche müssen vielmehr ein Verständnis dafür entwickeln, wie sich Kunden bzw. Fans im Social Web verhalten, wie sie sich informieren und welche Informationen und Inhalte sie konsumieren. Wenn Unternehmen auf dieser Basis dann Kampagnen mit sozialen Elementen anreichern – stellt sich auch der gewünschte Erfolg im Social Web ein.

Um die Ecke denken – weniger werben, mehr unterhalten

Wir als Unternehmen möchten, dass … Falsch! Unsere Kunden wünschen sich … Richtig! Die Nutzer sind nicht auf Facebook, um dort mit plumper Werbung gelangweilt zu werden. Das soll nicht heißen, dass Werbung in diesem Umfeld nicht funktioniert! Doch sie muss sich an den Spielregeln ausrichten, die von den Nutzern vorgeben werden und nicht von den Unternehmen. Und diese befinden sich im Social Web, um sich mit „Freunden“ auszutauschen, gemeinsam Spaß zu haben, zu lachen, zu diskutieren, zu … – egal, ob diese Freunde aus dem realen Leben stammen, Freundschaften im Netz mit anderen Nutzern geknüpft wurden oder mit Unternehmen entstehen. Erfolgreiche Unternehmen denken hier weniger in Werbekampagnen, sondern in Word-Of-Mouth-Specials, die zum Mitmachen einladen und Gesprächsstoff schaffen.

Ziele definieren – und kontrollieren

Der erste Schritt auf dem erfolgreichen Weg in das Social Web? Klare Ziele definieren. Und kontinuierlich kontrollieren, ob diese eingehalten werden. Klingt trivial, wird in der Praxis aber leider oft vernachlässigt. Facebook Insights und Google Analytics liefern hier zahlreiche wertvolle Daten. Die gesteckten Ziele werden nicht erreicht? Sowohl die Strategie als auch die Maßnahmen und Ziele überprüfen und gegebenenfalls justieren.

KISS + Style

Auf Facebook & Co. bewegt man sich in einer Welt, die von „Mikro-Informationshappen“ in Form von 140 Zeichen langen Statusmeldungen dominiert wird. Daher sollte man in diesem Umfeld besonders darauf achten, sich an der bewährten Erfolgsformel „Keep It Simple And Short“ zu orientieren. Sowohl was Werbeaussagen, Storys als auch Abläufe, Technik und Funktionen einer Kampagne angeht. Hinzu kommt das Thema Style mit Hinblick auf Design. Einerseits betreffend der grafischen Oberfläche andererseits auch dem, was sich in Form von Prozessen unter der Haube einer Kampagne verbirgt.

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Vorsicht Innovationsfalle

Gastartikel von Jens-Uwe Meyer

Warum werden aus Innovations- und Marktführern zuweilen scheinbar über Nacht Sanierungsfälle? Der Innovationsberater sowie Autor des Buchs „Radikale Innovation“ Jens-Uwe Meyer beschreibt die fünf gefährlichsten Innovationsfallen, in die erfolgreiche Unternehmen häufig tappen.

Innovation ist „in“ – verbal. Kaum eine Vorstandsrede, kaum ein Unternehmensprospekt, in dem dieses Wort nicht in jedem dritten Satz auftaucht. Trotzdem tappen Unternehmen immer wieder in die gleichen Innovationsfallen. Mit Schlecker, Manroland und Kodak haben diese 2012 schon drei prominente Opfer erwischt. Andere Unternehmen stecken tief in den Fallen – ohne es zu merken. Folgende fünf Innovationsfallen sorgen oft dafür, dass Unternehmen sich nur im Kreis drehen und irgendwann den Marktanschluss verlieren.

Innovationsfalle 1: Die Hochglanzfalle

Schaut man sich die Hochglanzbroschüren der Unternehmen an, gewinnt man den Eindruck: Alle sind hoch-innovativ und stehen kurz davor, ihren Markt zu revolutionieren. Blickt man jedoch hinter die Fassade, dann stellt man oft fest: Ihre Selbst-Aussagen haben dieselbe Substanz, wie die Werbebotschaft, dass ein Waschmittel jetzt noch weißer wäscht.

Je häufiger die Mitarbeiter und Manager eines Unternehmens solche Botschaften vernehmen, desto mehr glauben sie selbst: Wir sind innovativ. Die Folge: Das Unternehmen leidet zunehmend unter blinden Flecken und konzentriert sich auf die Innovationsfelder, die schnell und einfach Erfolge bringen. Wirklich radikale Innovationen hingegen unterbleiben. Die Märkte umgestalten, das tun Mitbewerber von außen. So geschehen in der Automobilindustrie: Ausgerechnet ein Branchen-Outsider – Shai Agassi, ein ehemaliger SAP-Vorstand – entwickelt ein vollkommen neues Modell zur Elektromobilität. Während die klassischen Automobilfirmen weiter daran arbeiten, ihre Batterien zu verbessern, entwarf Agassi mit dem „Project Better World“ ein Mietsystem für aufgeladene Elektrobatterien.

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